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Beliebte Irrtümer und Mythen über Diäten

Lernen Sie die beliebtesten Irrtümer und Mythen rund um das Thema Diäten kennen. Besuchen Sie dafür die Webseite von Daniela Kielkowski.

Abnehmen funktioniert nur mit einem teuren Programm oder einer bestimmten restriktiven Ernährungsform, Zucker ist böse, Kohlenhydrate ab 18 Uhr sind absolute Dickmacher und von Fleisch und Milchprodukten sollte man erst recht die Finger lassen. Kommen dir diese oder andere hartnäckige Diät-Märchen bekannt vor? Regelmäßig berichten dir Freunde, Bekannte und Kollegen von den neusten Diät-Trends, im TV-Programm kämpfen Teilnehmer mit Hilfe von Apfelessig gegen die Pfunde und im Netz stößt man unweigerlich auf scheinbar effektive Wunderwaffen gegen den ungeliebten Hüftspeck. Viele dieser vermeintlichen Expertentipps versprechen eine kinderleichte Gewichtsabnahme – natürlich ohne viel an der ursprünglichen Ernährungsweise und dem passenden Bewegungsverhalten zu ändern. Leider verbirgt sich hinter den bekannten Tricks oft nur wenig wissenschaftliche Erkenntnis. Manche Abnehm-Mythen halten sich dennoch hartnäckig. Wir räumen mit den größten Irrtümern auf!

1. Wer nicht frühstückt, spart Kalorien

Unser Motto: Vom Frühstück ist noch keiner dick geworden! Besonders morgens benötigt der Körper Energie in Form von Nahrung, um gut durch den Tag zu kommen. Wer von Übergewicht betroffen ist, hat keine funktionierende Fettverbrennung. Wer aber gleichzeitig nüchtern aus dem Haus geht, läuft Gefahr, dass der Körper Muskelmasse abbaut, um trotzdem leistungsfähig bleiben zu können. Diese Leistung muss jedoch immer entsprechend bezahlt werden – und am besten nicht aus der Muskulatur… Zusätzlich wird nach einem ausreichenden Frühstück über den Tag verteilt insgesamt meist deutlich weniger gegessen.

2. Fasten macht schlank

Wer über einen längeren Zeitraum kaum etwas oder sogar gar nichts isst, nimmt ab. Logisch. Die Frage ist jedoch: Was machen lange Nahrungspausen und Fastenperioden auf Dauer mit unserem Stoffwechsel? Hier zeigt sich, besonders das gefährliche viszerale Bauchfett bleibt von Fastenerfolgen meist unberührt. Im Gegenteil: Es steigt sogar. Zusätzlich verlaufen zukünftige Diätversuche und Bemühungen, die letzten Kilos zu verlieren, nach Fastenphasen erfolgloser. Ein gestresster Stoffwechsel hält verzweifelt an Energiereserven fest.

3. Kohlenhydrate sind böse

Die weitverbreitete Angst vor Kohlenhydraten ist unbegründet. Im Gegenteil. Die schnellen Energielieferanten können sogar beim Abnehmen helfen – auch nach 18 Uhr. Die stoffwechselbeschleunigenden Eigenschaften von guten, komplexen Kohlenhydraten wie Haferflocken, Hülsenfrüchten oder Vollkornprodukten unterstützen den Fettabbauprozess. Sie müssen vom Körper aufgespalten werden, können damit besser und langsamer verwertet werden und halten demnach länger satt. Wer langfristig gänzlich auf Kohlenhydrate verzichtet, fühlt sich schnell schlapp, mürrisch und müde. Außerdem liefern hochwertige Kohlenhydrate dem Körper zusätzlich wichtige Vitamine, Mineralstoffe sowie Ballaststoffe und sind vergleichsweise kalorienarm. Diese Lebensmittel sind also auch in einer Diät gut geeignet und machen nicht per se dick. Natürlich gilt auch hier: Auf die Masse kommt es an!

4. Mehrere kleine Mahlzeiten am Tag sind besser als drei große!

Es heißt, dass der Grundumsatz durch häufigeres Essen steigt. Dadurch verbrennt der Körper mehr Energie und die Pfunde purzeln schneller als bei drei großen Mahlzeiten am Tag. Aber: Nach jeder Mahlzeit steigt der Blutzuckerspiegel und damit auch die Insulinausschüttung an, was die Fettverbrennung kurzfristig stoppt. Ja, Essen treibt über den Verdauungsprozess den Stoffwechsel an. Aber es ist vielmehr die Menge der Nahrung, die den Energieverbrauch bestimmt und nicht die Frequenz der einzelnen Mahlzeiten. Wichtig ist: Die Anzahl deiner Mahlzeiten muss zu deinem Alltag passen. Wenn du lieber etwas größere Portionen isst und keine Zeit für häufige Essenspausen hast, kannst du auch nur dreimal am Tag essen. Wer einen gut funktionierenden Stoffwechsel als Grundvoraussetzung für eine langfristige Gewichtsabnahme erlangen möchte, muss erst einmal eins, essen!

5. Sport allein macht schlank

Zu wenig Essen und zu viel Sport macht Menschen mit einem vorhandenen Übergewichtsproblem auf Dauer nicht schlank, sondern krank. Ist der Stoffwechsel bereits verlangsamt und die aktuelle Ernährung gleichzeitig schlecht, spart er um nicht weiter in Bedrängnis zu kommen, fährt seinen Bedarf weiter herunter und zieht die benötigte Energie aus dringend benötigter Muskelmasse. Zusätzlich wird nach anstrengender sportlicher Betätigung oft mehr gegessen und die beim Sport verbrannten Kalorien deutlich überschätzt. Natürlich ist nicht nur der Sport an den ungeliebten extra Kilos schuld: Effektives Abnehmen funktioniert nur mit einer ausgewogenen Ernährung, einem funktionierenden Stoffwechsel und ausreichend Bewegung im Alltag.

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Gewichtsprobleme

Hier begeben wir uns als erstes auf die Ursachenerforschung Ihres Gewichtsproblems, denn das ist der größte Anteil der Lösung. Nicht jeder übergewichtige Mensch isst zu viel oder bewegt sich zu wenig! Auch Krankheiten, Medikamente, Alltagsprobleme, Lebenswandel können zu Übergewicht führen. Viele essen auch zu wenig oder schlichtweg falsch.

Gewichtsprobleme hängen immer mit einem nicht gut funktionierenden Stoffwechsel zusammen. Die Fettverbrennung arbeitet nicht mehr ausreichend, um die Energiedefizite flexibel auszugleichen. Der Gesamtstoffwechsel ist wie ein komplexes Uhrenwerk zu verstehen, welches nur richtig funktionieren kann, wenn alle Zahnräder perfekt in einander greifen. Somit kann man sich leicht vorstellen, dass auch der Defekt eines anderen Zahnrades (Organe, Immunsystem, Hormonhaushalt) zu einer Fettverbrennungsstörung führen kann. Gleichzeitig kann ein Defekt der Fettverbrennung andere Erkrankungen hervorrufen. Zum Beispiel Muskelerkrankungen, Depressionen, Bandscheibenvorfälle u.v.m!

Nach Analyse der Anamnese und des Essverhaltens erhalten Sie von uns genaue Empfehlungen, wie Sie essen und sich verhalten sollten, um Ihren Stoffwechsel wieder zu aktivieren und jedes Gewicht in Zukunft gut halten zu können. Das ist nämlich die größte Herausforderung. Deshalb ist dies unsere Priorität, die Gewichtserhaltung als erstes zu vermitteln. Erst dann kann man ein erfolgreiches Abnehmkonzept planen und durchführen.